ROAS: Definition
En brefDer ROAS (Return On Ad Spend) ist der Umsatz, den du pro ausgegebenem Euro für Werbung erzielst: Ein ROAS von 5× bedeutet, dass 1 € Werbeausgabe 5 € Umsatz generiert hat. Er ist nur dann aussagekräftig, wenn er auf tatsächlich vereinnahmten Verkäufen basiert, nicht auf den vom Pixel gemeldeten Conversions.
ROAS steht für Return On Ad Spend — die Rentabilität deiner Werbeausgaben. Es ist der Umsatz, der für jeden in Werbung investierten Euro generiert wird. Ein ROAS von 5× bedeutet, dass 1 € Werbekosten 5 € Umsatz eingebracht haben.
Wofür wird der ROAS verwendet?
Der ROAS sagt dir, ob eine Kampagne, ein Kanal oder eine Zielgruppe mehr einbringt, als sie kostet. Er ist dein Kompass, um zu entscheiden, wo du dein Werbebudget einsetzt (und wo du es kürzen solltest).
Wie man ihn liest
- ROAS > 1×: Du generierst mehr Umsatz, als du ausgibst (aber nicht unbedingt Gewinn).
- ROAS = 1×: Du deckst deine Kosten durch den Umsatz, ohne Marge.
- ROAS < 1×: Du verlierst bei deinen Ausgaben Geld.
Achtung: Der ROAS bezieht sich auf den Umsatz, nicht auf den Gewinn. Um zu wissen, ob er gut ist, vergleiche ihn mit deiner Gewinnschwelle (1 ÷ deine Bruttomarge).
Die wichtige Grenze
Ein ROAS ist nur dann wertvoll, wenn er auf tatsächlichen Verkäufen gemessen wird. Viele Tools berechnen ihn basierend auf den vom Pixel gemeldeten Conversions, was das Ergebnis oft überschätzt. Der richtige ROAS wird auf Basis des eingegangenen Umsatzes berechnet.
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Questions fréquentes
Was ist ein guter ROAS?
Es gibt keinen universellen Schwellenwert. Ein ROAS ist dann „gut“, wenn er über deiner Gewinnschwelle liegt, die sich aus 1 ÷ deiner Bruttomarge berechnet: Bei 50 % Marge liegt die Schwelle bei 2×. Darunter verlierst du Geld, selbst bei einem positiven ROAS.
Was ist der Unterschied zwischen ROAS und ROI?
Der ROAS bezieht sich auf den Umsatz (Umsatz ÷ Werbekosten); der ROI auf den Gewinn (Gewinn ÷ Investition). Ein hoher ROAS kann einen negativen ROI verschleiern, wenn deine Marge gering ist.
Warum ist der von Meta angezeigte ROAS oft überbewertet?
Weil das Pixel gemeldete Conversions (zugeordnete Klicks und Ansichten) zählt, nicht die tatsächlich bezahlten Verkäufe. Den echten ROAS misst du, indem du die Werbeausgaben mit dem tatsächlich eingegangenen Umsatz vergleichst.
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